Absichten

Wie wäre das Leben, wenn die Hauptfrage nicht ist: Wie lebe ich möglichst gut?
Sondern: Wie leben alle möglichst gut? Und was ist mein Beitrag dazu?

Wenn man die Welt mit Gottes Augen anguckt, also so, als ob man alle Menschen von Herzen lieben würde, dann lässt einen plötzlich das Elend und die Angst von anderen nicht mehr kalt.
Und dann wird es sehr schnell ganz schön schwierig.
Das ist manchmal schwer auszuhalten.

Aber es schärft auch den Blick für die eigenen Möglichkeiten und das, was wir alles längst geschenkt bekommen haben an Liebe und Fürsorge und Unterstützung.
Dankbarkeit kann wachsen – und kann der Boden werden, auf dem unsere eigene Liebe und Fürsorge wächst, für Gottes Welt und die vielen kleinen, großartigen, fehlbaren Menschen.