Weltgebetstag am 2. März 2018 aus Surinam – Gottes Schöpfung ist sehr gut!

Im Nordosten liegt mit Surinam auf einer Fläche halb so groß wie Deutschland das kleinste Land Südamerikas. Im 17. Jahrhundert von den Niederländern kolonisiert
schufteten auf den Plantagen die indigene Bevölkerung sowie aus Westafrika verschleppte Sklaven. Ihre Nachkommen stellen heute die beiden größten Bevölkerungsgruppen. Nach
dem Ende der Sklaverei 1863 warben die Niederländer Menschen aus Indien, China und Java als Vertragsarbeiter an. So haben die meisten der 540.000 EinwohnerInnen
afrikanische und kreolische, niederländische und indische, chinesische und javanische Wurzeln.

Der Großteil der Bevölkerung lebt in der als UNESCO-Weltkulturerbe geschützten Hauptstadt Paramaribo. Rund 90% der Fläche Surinams sind unberührter Regenwald.
Da sich die Küsten nicht zum Baden eignen, legen an den unberührten Stränden immer noch riesige Meeresschildkröten ihre Eier ab.

Diese friedliche Vielfalt in der Natur und unter den Menschen findet sich auch im Gottesdienst zum Weltgebetstag wieder in der Aussage: „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ (Gen1, 31) In Surinam ist heute die Hälfte der Bevölkerung christlich. Neben der römisch-katholischen Kirche spielt vor allem die Herrnhuter Brudergemeine eine bedeutende Rolle.

Wie jedes Jahr feiern wir den Gottesdienst am ersten Freitag im März. Hierzu und dem anschließenden Zusammensein mit surinamesischen Leckereien laden wir ganz herzlich Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche nach St. Markus ein.

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